Website erstellen lassen in der Schweiz: Kosten & Ablauf (2026) | NordPixel
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Website erstellen lassen in der Schweiz: Kosten, Ablauf, Anbieter.

Eine eigene Website gehört heute für jedes Schweizer KMU zum Standard – doch die Angebote reichen vom Gratis-Baukasten bis zur fünfstelligen Agenturlösung. Dieser Ratgeber ordnet die Kosten ein, erklärt den Ablauf eines Website-Projekts und zeigt, worauf Sie bei der Wahl des Anbieters achten sollten.

Lesezeit ca. 9 Minuten·Aktualisiert 2026·von NordPixel

«Was kostet eigentlich eine Website?» ist meist die erste Frage – und die ehrlichste Antwort lautet: Es kommt darauf an, was die Seite leisten soll. Ein digitales Schaufenster ist schnell und günstig gemacht. Eine Website, die verlässlich Anfragen bringt, ist eine Investition, die sich rechnen muss.

Was kostet eine Website in der Schweiz?

In der Schweiz bewegen sich die Preise für eine KMU-Website je nach Weg zwischen wenigen Franken pro Monat und mehreren Tausend Franken einmalig. Ausschlaggebend sind vor allem der Umfang und die Frage, wie viel Sie selbst übernehmen. Grob lassen sich drei Wege unterscheiden.

Website mit einem Baukasten selbst erstellen

Anbieter wie Wix, Jimdo oder Squarespace arbeiten mit fertigen Vorlagen und einem monatlichen Abo, meist zwischen CHF 15.– und 40.–. Der Einstieg ist günstig, doch die Arbeit – Struktur, Texte, Bilder, Suchmaschinen-Optimierung – bleibt an Ihnen hängen. Für ein einfaches Schaufenster reicht das; sobald es individueller oder professioneller werden soll, stossen Baukästen schnell an ihre Grenzen.

Website von einer Freelancerin erstellen lassen

Freischaffende Webdesignerinnen und -designer bauen Ihnen einen individuellen Auftritt, oft zu fairen Konditionen. Für eine kleinere KMU-Website liegen die einmaligen Kosten meist zwischen CHF 1'000.– und 4'000.–. Sie profitieren von persönlichem Kontakt, sind aber stärker von der Verfügbarkeit einer einzelnen Person abhängig – etwa bei Ferien, Krankheit oder späteren Anpassungen.

Website von einer Agentur erstellen lassen

Eine Agentur liefert Design, Text, Technik, SEO und Hosting aus einer Hand und denkt den ganzen Auftritt zusammen. Die Preisspanne ist breit: von rund CHF 1'500.– für einen schlanken Auftritt bis über CHF 10'000.– für umfangreiche Projekte. Auf KMU spezialisierte Agenturen starten dabei bewusst tiefer als klassische Werbeagenturen.

Ein häufiges Missverständnis: Baukasten und Content-Management-System (CMS) sind nicht dasselbe. Ein Baukasten wie Wix hält Sie im geschlossenen System des Anbieters. Ein CMS wie WordPress – wie es viele Freelancer und Agenturen einsetzen – gehört Ihnen und lässt sich später frei erweitern oder zu einem anderen Anbieter umziehen. Fragen Sie deshalb nach, auf welcher Technik Ihre Website läuft und ob Sie diese jederzeit mitnehmen können.

Vorsicht bei Dumpingangeboten: Eine «komplette Website für CHF 199.–» klingt verlockend, endet aber oft bei einer Vorlage ohne Beratung, ohne Schweizer Ansprechpartner und mit Texten, die niemand für Sie schreibt. Für einen Auftritt, der Ihr Unternehmen ernsthaft vertreten soll, ist das selten eine tragfähige Grundlage.

VarianteGeeignet fürKosten
Baukasten (selbst gebaut)Einfaches Schaufenster, viel Eigenleistungab CHF 15.–/Mt.
Freelancer:inKleinere Projekte, persönlicher KontaktCHF 1'000–4'000.–
AgenturKompletter Auftritt inkl. SEO & BetreuungCHF 1'500–10'000.–
Zum Vergleich: Bei NordPixel starten ein One-Pager ab CHF 600.–, ein mehrseitiger Auftritt (2–5 Seiten inkl. lokalem SEO) ab CHF 1'390.– und grössere Speziallösungen ab CHF 2'500.– – jeweils einmalig und mit fixer Offerte im Voraus.

Was den Preis am Ende bestimmt: die Anzahl Seiten, wie viele Texte und Fotos neu entstehen, ob der Auftritt mehrsprachig sein soll (in der Schweiz oft Deutsch, Französisch, Italienisch oder Englisch) und ob Sonderfunktionen wie Terminbuchung, Formulare oder ein Shop dazukommen. Ob Ihre bestehende Seite mithält, zeigt der kostenlose Website-Check in unter 60 Sekunden.

Baukasten, Freelancer oder Agentur – was passt?

Die Kostenfrage allein entscheidet selten. Wichtiger ist, wie viel Zeit Sie investieren möchten und wie geschäftskritisch die Website ist.

Ein Baukasten lohnt sich, wenn Sie gestalterisches Gespür und Zeit mitbringen und die Seite vor allem als Visitenkarte dient. Eine Freelancerin ist ideal für überschaubare Projekte mit persönlicher Betreuung und knapperem Budget. Eine Agentur spielt ihre Stärke aus, wenn die Website messbar Kunden bringen, professionell wirken und langfristig gepflegt werden soll – ohne dass Sie sich um Technik kümmern müssen.

Ablauf: So entsteht Ihre Website Schritt für Schritt

Ein sauber geführtes Projekt ist planbar. Auch wenn jeder Anbieter etwas anders arbeitet, folgt ein professionelles Website-Projekt meist diesen Schritten:

  1. Erstgespräch & Offerte: Ziele, Umfang und Budget werden geklärt. Sie erhalten eine transparente Offerte mit Festpreis.
  2. Konzept & Struktur: Welche Seiten braucht es, welche Inhalte, welcher Weg führt zur Anfrage? Hier entsteht das Gerüst.
  3. Design: Gestaltung passend zu Ihrer Marke – Sie sehen einen Entwurf und geben ihn frei, bevor gebaut wird.
  4. Texte & Inhalte: Texte, Bilder und Ihre Leistungen werden aufbereitet. Gute Anbieter unterstützen Sie beim Texten.
  5. Umsetzung & Technik: Die Seite wird gebaut, für Mobilgeräte optimiert und technisch sauber für Google vorbereitet.
  6. Testing & Go-live: Prüfen auf allen Geräten, dann geht die Website online – inklusive Betreuung, wenn Sie möchten.

Zeitlich sollten Sie für einen One-Pager rund ein bis zwei Wochen rechnen, für einen mehrseitigen Auftritt eher vier bis acht Wochen. Der grösste Faktor sind meist Ihre Inhalte und Rückmeldungen – nicht die Technik.

Ihr eigener Aufwand hält sich dabei in Grenzen: Sie liefern Informationen zu Ihrem Angebot, stellen vorhandene Fotos bereit, wählen aus Vorschlägen aus und geben die Entwürfe frei. Aufbau, Umsetzung und die technische Vorbereitung für Google übernimmt der Anbieter.

Worauf Sie bei der Anbieterwahl achten sollten

Ein tiefer Preis nützt wenig, wenn danach niemand erreichbar ist oder Ihnen die Website nicht wirklich gehört. Diese Punkte trennen seriöse Anbieter von riskanten Angeboten:

  • Transparente Offerte mit Festpreis statt schwammiger Stundenschätzung.
  • Echte Referenzen und Beispiele – idealerweise aus Ihrer Branche.
  • Klar geregelt, dass Domain, Inhalte und Website Ihnen gehören.
  • Mobil-optimiert und schnell ladend – die Mehrheit sucht am Handy.
  • Suchmaschinen-Optimierung von Anfang an mitgedacht, nicht als teurer Zusatz.
  • Betreuung und Erreichbarkeit auch nach dem Go-live.
  • Schweizer Ansprechpartner und Datenschutz nach Schweizer Recht (DSG).
Wichtig: Fragen Sie vor dem Auftrag, wem Domain und Hosting gehören. Behalten Sie hier stets den Zugriff, bleiben Sie unabhängig – auch wenn Sie den Anbieter später wechseln möchten.

Laufende Kosten: Hosting, Wartung und Updates

Mit dem Go-live ist es nicht ganz getan. Eine Website will betrieben und gepflegt werden. Diese wiederkehrenden Posten sollten Sie einplanen:

  • Domain: Ihre Internetadresse (z. B. .ch) kostet je nach Endung rund CHF 10.– bis 20.– pro Jahr.
  • E-Mail-Adresse: Eine professionelle Adresse mit eigener Domain (z. B. name@ihrefirma.ch) wirkt seriöser als eine Gmail-Adresse und ist meist im Hosting enthalten.
  • Hosting: Der Speicherplatz, auf dem die Website läuft – inklusive SSL-Zertifikat und Backups.
  • Wartung & Updates: Sicherheits-Updates, kleine Anpassungen und technische Betreuung, damit die Seite verlässlich läuft.

Bei NordPixel gibt es Hosting und Betreuung auf Schweizer Servern – inklusive SSL, täglichen Backups und kleinen Anpassungen – ab CHF 39.–/Monat, monatlich und jederzeit kündbar. So bleiben die laufenden Kosten überschaubar und ohne Abo-Zwang.

Wann sich eine professionelle Website lohnt

Nicht jeder braucht die grosse Lösung. Für ein reines Hobby oder eine vorübergehende Aktion kann ein Baukasten genügen. Sobald aber die Website Kundinnen und Kunden gewinnen soll – Anfragen, Termine, Offerten – zahlt sich ein professioneller Auftritt in der Regel rasch aus.

Besonders für lokale Dienstleister ist die Website oft der wichtigste Erstkontakt – etwa bei Websites für Elektriker, im Gartenbau oder in einer Autogarage. Wer in seiner Region gefunden werden will, kombiniert die Website mit Local SEO für KMU: klar benannte Leistungen, ein gepflegtes Google-Unternehmensprofil und echte Bewertungen.

Ein Rechenbeispiel: Kostet ein mehrseitiger Auftritt einmalig CHF 1'390.– und bringt er im Jahr drei zusätzliche Aufträge à CHF 800.–, stehen dem Aufwand CHF 2'400.– Mehrumsatz gegenüber – und das Jahr für Jahr. Bei höherwertigen Dienstleistungen genügt oft schon ein einziger neuer Auftrag, um die Website zu finanzieren.

Faustregel: Rechnen Sie in Aufträgen statt in Franken. Bringt eine Website pro Jahr nur wenige zusätzliche Aufträge, hat sie ihre Kosten meist längst wieder eingespielt.

Häufige Fehler, wenn man eine Website erstellen lässt

  • Nur auf den Preis schauen – und dann ohne Betreuung dastehen.
  • Domain oder Hosting laufen auf den Anbieter statt auf Sie selbst.
  • Kein klares Ziel: schön gestaltet, aber niemand weiss, wie er Sie erreicht.
  • Suchmaschinen-Optimierung wird vergessen – die Seite bleibt unsichtbar.
  • Nicht für Smartphones optimiert, obwohl die Mehrheit mobil sucht.
  • Keine Pflege nach dem Go-live: Inhalte und Fotos veralten schnell.

Die gute Nachricht: Diese Fehler lassen sich alle vermeiden, wenn Sie die richtigen Fragen stellen und einen Anbieter wählen, der langfristig für Sie erreichbar bleibt.

Häufige Fragen.

Was kostet es, eine Website in der Schweiz erstellen zu lassen?
Das hängt vom Weg ab: Mit einem Baukasten zahlen Sie ab rund CHF 15.–/Monat plus Ihre eigene Zeit, Freelancer verlangen meist CHF 1'000.– bis 4'000.–, Agenturen je nach Umfang mehr. Bei NordPixel starten ein One-Pager ab CHF 600.– und ein mehrseitiger Auftritt ab CHF 1'390.– – einmalig und mit fixer Offerte im Voraus.
Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?
Ein einfacher One-Pager ist oft in 1–2 Wochen online. Ein mehrseitiger Auftritt mit eigenen Texten und Fotos dauert je nach Umfang und Ihren Rückmeldungen meist 4 bis 8 Wochen.
Baukasten oder Agentur – was passt für mein KMU?
Ein Baukasten kann für ein reines Schaufenster reichen. Sobald die Website Anfragen bringen, lokal gefunden werden und professionell wirken soll, fahren die meisten KMU mit einer Freelancerin oder Agentur besser – weil Konzept, Text, Technik und SEO aus einer Hand kommen.
Welche laufenden Kosten hat eine Website?
Nach dem Go-live fallen Domain (rund CHF 10.– bis 20.– pro Jahr) sowie Hosting und Wartung an. Bei NordPixel gibt es Hosting auf Schweizer Servern inklusive SSL, Backups und kleinen Anpassungen ab CHF 39.–/Monat – monatlich kündbar.
Gehört mir die Website, wenn ich sie erstellen lasse?
Bei einer seriösen Agentur ja: Domain, Inhalte und die fertige Website gehören Ihnen. Klären Sie das vor dem Auftrag in der Offerte – und achten Sie darauf, dass Sie jederzeit Zugriff auf Domain und Hosting behalten.

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